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Reinhold Beckmann im Interview:"Ich bin jemand, der gern mit sich ins Risiko geht"

Beckmann, gerade 65 geworden, hat mit seiner Band das dritte Album herausgebracht. Udo Lindenberg findet es "sehr deep".

(Foto: Steven Haberland/picture alliance/dpa)

Reinhold Beckmann war Fernsehmoderator und ist jetzt Musiker. Ein Gespräch über Karriereenden, das deutsche Fernsehen und sein Dasein als, wie er sagt, "Popstar des Fußballs".

Interview von Harald Hordych

Reinhold Beckmann wohnt im Hamburger Stadtteil Ottensen im oberen Stock einer ehemaligen Fabrik. Dort kann er einem Luxus frönen, den sich viele Musiker wünschen: Er kann vom Sofa aufstehen und mit drei Schritten in seinen Probenraum gehen, weil in diesem Wohnzimmer alles ineinander übergeht: Plattensammlung, Sessel, Fernseher, Schlagzeug, Klavier, überall Gitarren, akustische, halbakustische und elektrische. Bis unter die sehr hohe Decke erhebt sich über eine ganze Wand eine Schallplatten-Ikonostase. Ein Vinyl-Museum. Die Frage, was Beckmann, der gerade 65 geworden ist, am liebsten macht, erübrigt sich. Gerade hat der ehemalige Fernsehmoderator, mit dem Deutschen Fernsehpreis und der Goldenen Kamera ausgezeichnet, das dritte Album mit seiner Band herausgebracht: "Haltbar bis Ende". Ein Gespräch darüber, warum das Ende einer beachtlichen Fernsehkarriere für Beckmann der Anfang seiner vielleicht besten Zeit sein könnte.

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