Rundfunk Berlin-Brandenburg:„Organisierte Verantwortungslosigkeit“

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Was war eigentlich los im RBB? Das wollten nicht nur die Leute im Sender wissen, sondern auch der Landtag in Potsdam. Die sehr hartnäckige Moderatorin Sarah Oswald befragt in der RBB-Abendschau im August 2022 den damaligen Programmdirektor Jan Schulte-Kellinghaus. (Foto: Screenshot/RBB)

Eineinhalb Jahre lang versuchte ein Untersuchungsausschuss im Landtag Brandenburg, den Skandal im RBB aufzuklären. Die Ergebnisse haben es in sich.

Von Jan Heidtmann

Zu den gewichtigeren Aufgaben eines Abgeordneten gehört es, ein mögliches Versagen von denen da oben zu untersuchen. Am Ende dieser Ermittlungen steht regelmäßig ein Abschlussbericht, der dann mehr oder weniger feierlich dem Parlament übergeben wird. Im Foyer des Brandenburger Landtages geht es an diesem Dienstagnachmittag eher weniger feierlich zu. Landtagspräsidentin Ulrike Liedtke hat sich vor die Fahnen Brandenburgs, Deutschlands und der EU gestellt, daneben wartet Petra Budke, Fraktionschefin der Grünen und Vorsitzende des Untersuchungsausschusses. In ihren Armen hält sie rund fünf Kilo Papier, 1026 Seiten. „Das ist nur ein Fototermin“, hatte Budke zuvor schon zu hohe Erwartungen gedämpft.

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