RBB„Die Wunden sind nicht verheilt“

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„Der RBB wirft uns wie Säcke aus einem Ballon, um wieder Fahrt aufzunehmen. Dieses Gefühl, ein Sack zu sein, hat mich verletzt“: Seit 1997 berichtete Jörg Wagner jede Woche im Radio aus der Welt der Medien.
„Der RBB wirft uns wie Säcke aus einem Ballon, um wieder Fahrt aufzunehmen. Dieses Gefühl, ein Sack zu sein, hat mich verletzt“: Seit 1997 berichtete Jörg Wagner jede Woche im Radio aus der Welt der Medien. (Foto: rbb/Ralf Schuster/picture alliance)

Jörg Wagner spart in seiner Radiosendung nicht mit Kritik an seinem Arbeitgeber RBB. Nun hört er auf, nicht ganz freiwillig. Ein Gespräch über Unabhängigkeit und Verantwortung in den Öffentlich-Rechtlichen.

Interview von Stefan Fischer

Der Hörfunkjournalist Jörg Wagner ist für Kollegen und Vorgesetzte mitunter unbequem. Denn der 66-Jährige moderiert seit 1997 im RBB bei Radio Eins das „Medienmagazin“ – und er scheut nicht davor zurück, über Missstände und Skandale im eigenen Sender zu berichten. Nicht erst seit der Schlesinger-Affäre, aber da besonders. Diese Transparenz trägt entscheidend zur Glaubwürdigkeit der Öffentlich-Rechtlichen bei, auch wenn Wagner intern aneckt. Nun hat der RBB den Vertrag mit dem freien Journalisten aus Altersgründen beendet. Zeit für eine Bilanz.

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