RadiofeatureVon wegen, Vermögen tut allen gut

Lesezeit: 1 Min.

Stefan Dimitrov (Illustration)

Wer vermögend ist, dem stehen viele Türen offen, politischen Einfluss auszuüben. Warum das letztlich nur autoritären Gruppen nutzt, erklärt ein ARD-Feature.

Von Nina Schieben

Die Vorstellung, dass der Wohlstand von vermögenden Personen und Unternehmen durch Investitionen, neue Arbeitsplätze und Konsum bis in die unteren Gesellschaftsschichten durchsickert und schließlich allen zugutekommt, hält sich hartnäckig – obwohl die Realität ein gegenteiliges Bild zeichnet. Doch Überreichtum ist nicht nur ein sozioökonomisches Problem, sondern vor allem ein politisches, erklären die Autorinnen Gilda Sahebi und Kristin Langen in ihrem ARD-Radiofeature „Überreichtum“. Ihre These: Wer extrem reich ist, befindet sich in einer privilegierten Position, um politischen Einfluss zu nehmen. Für die Demokratie stellt das eine substanzielle Gefahr dar.

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