Radio-EssayDer Dichter, von dem er träumt

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Paul Celan arbeitet sich zeitlebens an Heideger ab, der bleibt distanziert.
Paul Celan arbeitet sich zeitlebens an Heideger ab, der bleibt distanziert. Willi_Antonowitz/picture-alliance / dpa

Kulturradio, das höchsten Ansprüchen genügt: Frank Hertwecks Hörfunk-Essay über Paul Celans existenzielle Ambition, die beste Konkretion für Martin Heideggers Denken zu sein.

Von Stefan Fischer

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Das merkwürdige Verhältnis zwischen dem Philosophen Martin Heidegger und dem Lyriker Paul Celan, das zugleich auch ein Nicht-Verhältnis war, es beginnt mit Ingeborg Bachmann. Die war als junge Frau mit Celan liiert und hat in der Zeit dieser Beziehung über Heidegger promoviert. Der Titel ihrer Dissertation: „Die kritische Aufnahme der Existentialphilosophie Martin Heideggers“. Sie fragt sich darin, ob die Phänomenologie Heideggers wirklich wahrhaftig etwas über unsere Lebensverhältnisse sagen kann, und nennt zwei Beispiele: die Lyrik und die Erotik.

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