Hörfunktipps:Was läuft im Radio?

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(Foto: Illustration: Christian Tönsmann)

In den besten Sendungen der kommenden Tage geht es oft ums Grundsätzliche. Mal streitbar, mal spielerisch.

Von Stefan Fischer

Deutungshoheit

Der Vorwurf Antisemitismus wiegt schwer. Heike Brunkhorst und Roman Herzog berichten in ihrem Feature "vom Umgang mit einem scharfen Schwert", so der Untertitel (NDR Kultur, Dienstag, 20 Uhr). NGOs, die den Hunger in der Welt bekämpfen, sind oft unterfinanziert. Das machen sich Agrar- und Lebensmittelkonzerne zunutze. Davon berichtet Thomas Kruchem in Vergiftete Partnerschaft? Wie die Konzerne das internationale Ernährungswesen kapern (DLF Kultur, Dienstag, 19.30 Uhr). Im Feature Mein Wald legen drei Menschen mit sehr unterschiedlichen Perspektiven ihre Positionen zum Klimaschutz dar und was der für den Umgang mit den heimischen Wäldern bedeutet (SWR 2, Sonntag, 14.05 Uhr).

Pop und Politik

Cornel Chiriac war der wichtigste Musikjournalist Rumäniens während der Ceaușescu-Diktatur, 1968 ist er nach München geflohen. Doch auch bis dahin reichte der Arm des Geheimdiensts Securitate. Patrick Banush erzählt Chiriacs dramatische Geschichte und wie politisch Pop sein kann im Feature Lost in Music (SWR 2, Freitag, 15.05 Uhr). Über Sprachen und Fremdsprachen im deutschen Pop macht sich Jens Balzer Gedanken im Nachtstudio-Essay Man singt deutsh! (Bayern 2, Dienstag, 20.05 Uhr).

Auf unsicherem Terrain

Ausgehend von einem Schulausflug 1912 schildert Anna Seghers in der autobiografisch geprägten Erzählung Der Ausflug der toten Mädchen die Schicksale der Klassenkameradinnen bis in den Zweiten Weltkrieg. Anna Panknin hat den Text nun als Hörspiel adaptiert mit Bibiana Beglau als Erzählerin (DLF, Samstag, 20.05 Uhr). Das European Archive of Voices umfasst 50 Interviews mit Persönlichkeiten, die ihr Bild von Europa darlegen. Anja Kampmann hat daraus das künstlerische Radioprojekt Kein Haus aus Sand entwickelt, mit Katja Bürkle als Ich-Erzählerin (SWR 2, Samstag, 23.03 Uhr).

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