Süddeutsche Zeitung

ProSieben-Realityshow:Absprachen ums Preisgeld?

Drei Jahre nach dem Finale von "Get the f*ck out of my house" streiten die Kandidaten vor Gericht um 100000 Euro Preisgeld.

Eine ProSieben-Realityshow hat drei Jahre nach dem Finale ein juristisches Nachspiel. Ein Teilnehmer von Get the f*ck out of my house klagt am Düsseldorfer Landgericht gegen den damaligen Gewinner, der ihm einen Teil des 100 000-Euro-Gewinns versprochen haben soll. Die drei Finalisten hätten verabredet, dass - egal, wer gewinnt - der Gewinner den beiden anderen 20 000 Euro abgebe.

"Get the f*ck out of my house war ein Strategiespiel", sagte ein ProSieben-Sprecher. "Die Regeln haben Absprachen unter den Kandidaten zugelassen." Daran, so der Vorwurf, habe sich der Gewinner nicht gehalten und bis heute nichts gezahlt, so der Kläger-Anwalt. Das Gericht muss nun klären, ob es diese Absprache überhaupt gab und falls ja, ob es sich um einen rechtsgültigen Vertrag gehandelt hat.

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SZ/dpa/demu/hy
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