Privater RundfunkGekaufte Sendung?

Die Medienaufsicht ermittelt gegen den Regionalsender L-TV. Die Initative "Querdenken 711" soll sich dort Sendezeit gekauft haben. Der Sender äußert sich dazu nicht.

Nach der Übertragung einer Demonstration der Initiative "Querdenken 711" gegen die Corona-Auflagen hat der Regionalsender L-TV aus Winnenden bei Stuttgart Ärger mit der Landesanstalt für Kommunikation (LFK). Es sei ein Verfahren wegen des Verdachts der politischen Werbung eingeleitet worden, weil für die Ausstrahlung Sendezeit eingekauft worden sei, so die LFK. Es gebe einen konkreten Hinweis. Beim Sender L-TV war man am Dienstag zu keiner Stellungnahme bereit. Der Gründer der Initiative "Querdenken 711", der Unternehmer Michael Ballweg, gab gegenüber der Deutschen Presse-Agentur an, Werbezeit gekauft zu haben. Er fügte hinzu: "Es ist irritierend, dass unsere kleinen Demonstrationen so viel Beachtung finden und nun ein TV-Sender solche Probleme bekommt." Die LFK lizenziert und beaufsichtigt den privaten Rundfunk in Baden-Württemberg.

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