Presseschau zur Katastrophe in JapanHelden und Profiteure

Die Helden von Japan, die Sicherheit deutscher Atomkraftwerke und wer von der Katastrophe profitiert. Was schreiben "El País", "The New York Times" und Co? Die Presseschau vom 16. März 2011.

Presseschau zur Katastrophe in Japan – Japan hat nicht aus Fehlern gelernt

Japan habe nicht aus seinen Fehlern in Umgang mit atomaren Zwischenfällen gelernt, meint die spanische Tageszeitung El País. Bereits am 16. Juli 2007 habe ein Erdbeben der Stärke 6,8 das japanische Atomkraftwerk Kashiwazaki-Kariwa, mit sieben Reaktoren das größte AKW der Welt, beschädigt. Schon damals hätten die Betreiber die Schäden und Gefahren heruntergespielt. Erst später hätten sie zugegeben, dass durch den Zwischenfall Radioaktivität ins Meer gelangt sei.

Diese schlechte Informationspolitik beziehungsweise Verschleierungstaktik behalte Japan nun auch im Fall Fukushima bei. Mit anderen Worten: Die Bevölkerung könne nichts von dem glauben, was man ihr erzählt.

Bild: Screenshot elpais.es

Bild: Screenshot 16. März 2011, 13:162011-03-16 13:16:50 © sueddeutsche.de/berr