Politische Gipfeltreffen in Deutschland bedeuten Arbeit auch für Tausende Journalisten, egal ob die G 7, die G 20 oder die EU-Spitzen rufen. Seit mehr als zehn Jahren werden bestimmte Journalisten dabei durch deutsche Polizeibeamte beaufsichtigt, heißt es aus Sicherheitskreisen. Das sei nichts Ungewöhnliches, sagt ein Beamter. Sondern schon häufiger vorgekommen. "Mindestens seit Heiligendamm", also seit dem G-8-Gipfel in dem Ostsee-Badeort im Juni 2007.
Pressefreiheit:Journalisten werden offenbar seit zehn Jahren beobachtet
Von Freitag an hatten von den akkreditierten Journalisten nicht mehr alle Zugang zum Pressezentrum auf dem G-20-Gipfel in Hamburg.
(Foto: imago/Stefan Zeitz)Regierungssprecher Steffen Seibert will erklären, warum Pressevertreter vom G-20-Gipfel ausgeschlossen wurden. Was er sagt, wirft aber nur immer mehr Fragen auf.
Von Cerstin Gammelin, Berlin, und Ronen Steinke
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