Medien in Italien„Dann schreiben viele einfach nichts mehr“

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Vor dem Haus von Sigfrido Ranucci in Campo Ascolano bei Rom demonstrieren Anhänger des Journalisten mit einem Plakat, auf dem steht: „Wir sind die Eskorte Ranuccis“.
Vor dem Haus von Sigfrido Ranucci in Campo Ascolano bei Rom demonstrieren Anhänger des Journalisten mit einem Plakat, auf dem steht: „Wir sind die Eskorte Ranuccis“. (Foto: Matteo Nardone/Imago/ZUMA Press)

Vor dem Haus eines Journalisten explodiert eine Autobombe, eine ganze Redaktion geht in Streik, und dann wäre da noch die Regierung: Die Lage von Italiens Pressefreiheit hat sich verschlechtert.

Von Elisa Britzelmeier

Marilù Mastrogiovanni ist beleidigt worden und bedroht, sie musste ihre Heimatstadt verlassen, und alles nur, weil sie ihre Arbeit macht. Mastrogiovanni arbeitet als Investigativjournalistin in Süditalien. Sie recherchiert vor allem zur Mafia und deren Verstrickungen mit der Lokalpolitik in Apulien. Was sie aber am meisten beschäftigt, sagt sie, sind die ständigen Klagen. Veröffentlicht sie einen neuen Artikel, der Politikern oder Unternehmern vor Ort nicht passt, wartet sie schon fast auf die nächste juristische Auseinandersetzung. Ein Prozess gegen sie, angestrengt von einem Bürgermeister aus der Region, läuft seit fast zehn Jahren.

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Beatrice Venezi soll neue Generalmusikdirektorin im La Fenice in Venedig werden. Nur, sie ist nicht gerade bekannt als große Dirigentin, eher als Freundin von Meloni. Reicht das jetzt schon, um was zu werden in der italienischen Kulturszene?

SZ PlusVon Elisa Britzelmeier

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