„Polizeiruf“ vom RBBOstergeschenk an alle Nostalgiker

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Kriminalkommissare Vincent Ross (André Kaczmarczyk, li.) und Karl Rogov (Frank Leo Schröder) ermitteln nach einem Überfall auf einen Potsdamer Juwelierladen.
Kriminalkommissare Vincent Ross (André Kaczmarczyk, li.) und Karl Rogov (Frank Leo Schröder) ermitteln nach einem Überfall auf einen Potsdamer Juwelierladen. rbb/Christoph Assmann

Im „Polizeiruf 110“ aus Potsdam ermitteln die Kommissare Ross und Rogov ganz klassisch, ohne zweite Ebene oder offenes Ende. Ganz schön. Aber auch ganz schön zäh.

Von Holger Gertz

Dieser RBB „Polizeiruf“ ist das vorzeitige Ostergeschenk für alle Dauergenervten, die auf Social Media immer plärren, es müssten weniger von diesen anstrengend spinnerten Krimis gezeigt werden, stattdessen mal wieder normale Fälle, so wie früher. Zweite Ebene? Wer braucht schon eine zweite Ebene? Früher war es nämlich so, dass einer umgebracht wurde, dann suchten die Kommissare, die früher noch Spürnasen genannt wurden, den Täter (früher: Bösewicht). Und selbstverständlich fanden sie ihn, weil das Publikum, früher wie heute, mit einem offenen Ende gar nicht umgehen konnte und kann. Der Täter muss dingfest gemacht werden.

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