Podcast-Werbung:Vertrau mir

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Produkt im Kopf: Auch Podcaster brauchen Einnahmen – aber wie weit sollten sie sich mit Werbekunden gemein machen? (Foto: Collage: sted/SZ, Fotos: imago)

Die bevorzugten Proteinriegel der Therapeutin und die Lieblingsregale des Digitalexperten: Warum Podcaster die Werbung in ihren Sendungen immer häufiger selbst sprechen.

Von Aurelie von Blazekovic

Die Psychotherapeutin Stefanie Stahl hat in den vergangenen Jahren ein kleines Medienimperium aufgebaut. Sie ist die Autorin von „Das Kind in dir muss Heimat finden“, das in der Kategorie Sachbuch seit tatsächlich sieben Jahren auf Platz eins der Jahresbestsellerliste von Buchreport steht. Auch auf dem Podcast-Markt ist sie bestens aufgestellt, sehr erfolgreich läuft bei RTL+ Stahl aber herzlich. In dem Format wenden sich Menschen mit ihren persönlichen Problemen an die Gastgeberin. Stefanie Stahl kommt mit ihnen dann auf Bindungsängste, ungnädige Mütter und glorifizierte Väter zu sprechen. Die auf ihren medialen Output ausgerichtete Arbeit Stahls kommt in Therapeutenkreisen nicht durchweg gut an, aber zum Podcast muss festgehalten werden, dass er stellenweise lustig sein kann: wenn Stefanie Stahl Werbung macht.

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