PodcastMusik als Verbrechen

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„Vier Töne gegen Stalin“: Der Komponist Dmitri Schostakowitsch kritisierte die Diktatur Stalins und musste sich doch anpassen.
„Vier Töne gegen Stalin“: Der Komponist Dmitri Schostakowitsch kritisierte die Diktatur Stalins und musste sich doch anpassen.
SWR/WDR/IMAGO/Bridgeman Images/d/SWR/WDR/IMAGO/Bridgeman Images/d

Zwischen Widerstand und Mitläufertum: Der Podcast „Vier Töne gegen Stalin“ erzählt nuanciert, wie der Komponist Dmitri Schostakowitsch um seinen Platz in der Sowjetunion gerungen hat.

Von Stefan Fischer

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Dass die Älteren über die Musik der Jüngeren schimpfen, das sei doch gar keine richtige Musik, sondern bloßer Lärm und auf gar keinen Fall so gut wie die Musik, die sie, die kennerhaften Älteren, schätzen – diese Konstante ist vermutlich so alt wie die Musik selbst. So lange es sich nur um das Grummeln von Leuten handelt, die ihre musikalische Geschmacksbildung zu früh abgeschlossen haben, ist das nicht weiter tragisch. Ein solches Urteil kann jedoch auch lebensgefährlich sein. Wenn ein Diktator wie Josef Stalin den Daumen über einem Werk senkt.

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