bedeckt München 17°
vgwortpixel

SZ-Podcast "Auf den Punkt":"ARD-Framing" - Welche Bedeutung Sprache hat

Ein internes ARD-Papier verursacht Wirbel. Rechte Kritiker sehen in dem "Framing Manual" einen Neusprech. Aber ist das wirklich so?

Worte wecken Assoziationen. Das nutzen seit vielen Jahrzehnten Werbung, PR und Politik. Neumodisch nennt man das Forschungsfeld dazu "Framing". Die ARD hat ein "Framing-Manual" in Auftrag gegeben, weil sie damit mehr Einfluss auf Debatten, zum Beispiel um den Rundfunkbeitrag, bekommen will.

Von rechten Internetportalen und Bloggern bis zur Bild und Welt ergießt sich Häme über die ARD. Aber ist das gerechtfertigt? Es hat schon ein Geschmäckle, sagt Jakob Biazza, Leiter der Kultur- und Medien-Redaktion von SZ.de. Aber im Grunde würde sich die ARD nur gegen die Hetze wehren.

Weitere Themen: Modedesigner Lagerfeld gestorben, Bernie Sanders will gegen Trump antreten, Papst hebt Sanktionen gegen Ernesto Cardenal auf.

So können Sie unseren Nachrichtenpodcast abonnieren

"Auf den Punkt" ist der Nachrichtenpodcast der SZ mit den wichtigsten Themen des Tages. Der Podcast erscheint von Montag bis Freitag immer um 17 Uhr. Sie finden alle Folgen auf sz.de/nachrichtenpodcast. Verpassen Sie keine Folge und abonnieren Sie unser Audio-Angebot, etwa bei:

iTunes

Spotify

Deezer

oder in Ihrer Lieblings-Podcast-App. Wie Sie unsere Podcasts hören können, erklären wir in diesem Text. Alle unsere Podcasts finden Sie unter: www.sz.de/podcast.

Sie haben Fragen oder Anregungen? Dann schreiben Sie uns: podcast@sz.de.

Journalismus Kampf um den Deutungsrahmen

"Framing-Manual" der ARD

Kampf um den Deutungsrahmen

Die ARD will mit einem "Framing-Manual" über Sprache mehr Einfluss auf die Debatte etwa um den Rundfunkbeitrag bekommen. Wie problematisch ist das?   Von Jakob Biazza