SZ-Podcast "Auf den Punkt" Terroranschlag in Christchurch: Welche Verantwortung Medien tragen

Terroristen wollen Angst verbreiten. Wie sich Medien schuldig machen, wenn sie das Video der Bluttat verbreiten.

Ein australischer Neonazi tötet im neuseeländischen Christchurch 50 Menschen. Die Tat dokumentierte er live bei Facebook - und die Bild-Zeitung zeigt in ihrem Internetauftritt weite Ausschnitte des Videos.

Terroristen wollen Angst verbreiten, sagt SZ-Redakteur Ronen Steinke. Den Verzicht auf die Berichterstattung über Terrorakte können sich nur Diktaturen erlauben, meint der SZ-Experte für Innere Sicherheit. Es gehe um das "Wie" man darüber berichte, auch um Nachahmungstaten zu verhindern. Die Bild habe eindeutig Grenzen überschritten. Mit der Dokumentation des "actionhaften" Videos sei sie ihrer großen Verantwortung nicht gerecht geworden.

Weitere Nachrichten: Terror in Utrecht, Waffengesetz in Neuseeland, Ermittlungen gegen Boeing.

So können Sie unseren Nachrichtenpodcast abonnieren

"Auf den Punkt" ist der Nachrichtenpodcast der SZ mit den wichtigsten Themen des Tages. Der Podcast erscheint von Montag bis Freitag immer um 17 Uhr. Sie finden alle Folgen auf sz.de/nachrichtenpodcast. Verpassen Sie keine Folge und abonnieren Sie unser Audio-Angebot, etwa bei:

iTunes

Spotify

Deezer

oder in Ihrer Lieblings-Podcast-App. Wie Sie unsere Podcasts hören können, erklären wir in diesem Text. Alle unsere Podcasts finden Sie unter: www.sz.de/podcast.

Sie haben Fragen oder Anregungen? Dann schreiben Sie uns: podcast@sz.de.