PodcastHätte ich damals mehr tun müssen?

Lesezeit: 2 Min.

(Foto: Stefan Dimitrov (Illustration))

In dem Podcast „Azizam – Die Revolution meiner Mama“ erzählt Aida Amini die Geschichte ihrer Mutter, die in den Neunzigerjahren von Iran nach Deutschland ausgewandert ist.

Von Hanna Böcher

„Es ist wieder da. Dieses Bild von Iran. Dieses Bild vom Feind, Iran als gefährliches Land, regiert von einem fanatischen Regime, das vom Westen befreit werden muss.“ So beschreibt die Journalistin Aida Amini ihre Gedanken zur Berichterstattung über den israelischen Angriff auf Iran im Juni 2025 in westlichen Medien. In einigen Berichten werde der iranischen Bevölkerung wenig Empathie entgegengebracht, urteilt Amini, Israels Vorgehen wurde von Friedrich Merz gar als notwendige „Drecksarbeit“ bezeichnet. Doch diese Auffassung von Iran als Land auf der „Achse des Bösen“ habe nicht immer bestanden, erklärt Amini, deren Eltern aus Iran kommen, in ihrem Podcast „Azizam – Die Revolution meiner Mama“.

Zur SZ-Startseite

Iran
:Wir sind keine Avatare. Wir sind Fleisch, Atem und Blut

„Der Krieg ist nicht vorbei“, schreibt die iranische Schauspielerin Lily Farhadpour an ihren Freund Navid Kermani: „Die Zukunft sieht dunkler aus als die zwölf Tage, die wir gerade überstanden haben.“ Briefe aus einer Zeit der brutalen Ungewissheit.

SZ Plus

Lesen Sie mehr zum Thema

  • Medizin, Gesundheit & Soziales
  • Tech. Entwicklung & Konstruktion
  • Consulting & Beratung
  • Marketing, PR & Werbung
  • Fahrzeugbau & Zulieferer
  • IT/TK Softwareentwicklung
  • Tech. Management & Projektplanung
  • Vertrieb, Verkauf & Handel
  • Forschung & Entwicklung
Jetzt entdecken

Gutscheine: