"Plötzlich arm, plötzlich reich":Eine Sendung von vielen

Lesezeit: 3 min

Schlagersänger Ikke Hüftgold

Jetzt mit Herz: Matthias Distel findet die Produktionsfirma doch gut, der er schwere Vorwürfe gemacht hatte.

(Foto: Horst Galuschka/dpa)

Sat 1 hat die Trash-Reihe "Plötzlich arm, plötzlich reich" abgesetzt. Zu groß waren die Abgründe, die sich aufgetan haben. Schwächere werden im Fernsehen aber weiter instrumentalisiert.

Von Aurelie von Blazekovic

Auf der Instagram-Seite von Sat 1 prangt seit Samstag ein großes "Entschuldigung". Wofür diesmal?, könnte ein unbedarfter Nutzer fragen, der sich gerade erst von Promis unter Palmen erholt hat, der Sat-1-Sendung, in der die miteinkalkulierte Menschenfeindlichkeit schon nach der ersten Folge für einen Skandal sorgte. Doch diesmal geht es nicht um das Gerede betrunkener Promis vor der Kamera, sondern um die Abgründe in Fernsehproduktionen, die Schwächere instrumentalisieren. Abgründe, die sich vor allem hinter den Kulissen abspielen, wie ein gescheiterter Dreh der Sendung Plötzlich arm, plötzlich reich zeigt. Nach zunächst lapidaren Reaktionen des Senders zieht er nun Konsequenzen.

SZ-Plus-Abonnenten lesen auch:
Loving couple sleeping together; kein sex
Liebe und Partnerschaft
Was, wenn der Partner keine Lust auf Sex hat?
Proteste im Iran: Demonstration gegen Kopftuchzwang
Proteste in Iran
"Unser größtes Problem ist die Gender-Apartheid"
Strawberry Milkshake with a Burger and Fries; Burger
Gesundheit
»Falsche Ernährung verändert die Psyche«
München
Stichwort "Ingwer": Schuhbeck vor Gericht
Soziale Ungleichheit
"Im Laufe des Lebens werden wir unzufriedener - aber die einen mehr als die anderen"
Zur SZ-Startseite
Süddeutsche Zeitung
  • Twitter-Seite der SZ
  • Facebook-Seite der SZ
  • Instagram-Seite der SZ
  • Mediadaten
  • Newsletter
  • Eilmeldungen
  • RSS
  • Apps
  • Jobs
  • Datenschutz
  • Abo kündigen
  • Kontakt und Impressum
  • AGB