RaubkopienComeback einer fast vergessenen Kulturtechnik

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Werbung, hohe Abopreise, zu viele verschiedene Anbieter: Dank der Unzufriedenheit mit dem Streamingmarkt erlebt die Content-Piraterie ein Comeback.
Werbung, hohe Abopreise, zu viele verschiedene Anbieter: Dank der Unzufriedenheit mit dem Streamingmarkt erlebt die Content-Piraterie ein Comeback. (Foto: IMAGO/Yuri Arcurs peopleimages.com)

Teure Abos, und davon zu viele: Das Streamingangebot ist nicht mehr so bequem wie noch vor ein paar Jahren. Eine neue Generation entdeckt deshalb die Film- und Musikpiraterie für sich – MP3-Player inklusive.

Von Michael Moorstedt

20 Meilen westlich von Kairo schlugen die Ermittler an einem Sonntag im späten August zu. Das Ergebnis: zwei Festnahmen, sichergestelltes Bargeld, Kreditkarten, Kryptowährungen und eine abgeschaltete Website. Nach monatelangen Ermittlungen wurde Streameast – die weltweit größte Sport-Streamingplattform – abgeschaltet. 2024 wurde die Seite noch rund 1,6 Milliarden Mal aufgerufen, hier konnten die Besucher Spiele aus den prestigeträchtigen Fußballligen, Formel-1-Rennen oder Boxkämpfe anschauen. Kostenlos, und vor allem: illegal.

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