Debatte„Wenn Adolf Hitler es ist, dann sind wir ihm dankbar“

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Hans Kapfinger nach seiner Verhaftung bei dem angeblichen "Schandaufzug" durch Straubing im Mai 1933.
Hans Kapfinger nach seiner Verhaftung bei dem angeblichen "Schandaufzug" durch Straubing im Mai 1933. (Foto: Archiv Passauer Neue Presse)

Vor 80 Jahren erhielt der Journalist Hans Kapfinger von den Amerikanern eine Lizenz für die „Passauer Neue Presse“, weil sie ihn für einen Nazi-Gegner hielten. Der Historiker Michael Hellstern hat das als Lüge enttarnt.

Von Thomas Schuler

Am vergangenen Samstag ging der Historiker Michael Hellstern in die Münchner Staatsbibliothek und las in einem Zeitungsband des Straubinger Tagblatts von 1933 über die Tage von Hitlers Machtergreifung. Hellstern forscht seit Jahren dazu, dass sich die Passauer Neue Presse (PNP) damit schmückt, dass ihr damaliger Chefredakteur Hans Kapfinger kritisch gegen die Nationalsozialisten und Hitler angeschrieben habe. Die Wirklichkeit ist komplizierter.

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