JournalismusIm Osten geht die Sonne auf

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Der Verleger der „Berliner Zeitung“, Holger Friedrich, mit der ersten Ausgabe seiner neuen „Ostdeutschen Allgemeinen Zeitung“.
Der Verleger der „Berliner Zeitung“, Holger Friedrich, mit der ersten Ausgabe seiner neuen „Ostdeutschen Allgemeinen Zeitung“. Sebastian Kahnert/dpa

Der Verleger Holger Friedrich will mit seiner neuen „Ostdeutschen Allgemeinen Zeitung“ etwas gegen Schieflagen im gesamtdeutschen Gespräch tun. Was in den ersten Ausgaben zu Russland, der AfD oder dem Frankfurter Bahnhofsviertel zu lesen war.

Von Stefan Niggemeier

Die Mauer ist gut 36 Jahre nach ihrem Fall nicht weg. Sie ist nur unsichtbar. Und sie verhindert, dass Ostdeutsche in Führungspositionen kommen, nicht zuletzt im Journalismus. So schildert es Florian Warweg, Parlamentskorrespondent der neuen Ostdeutschen Allgemeinen Zeitung (OAZ), in einer seitenfüllenden Analyse. „Nur eine einzige ostdeutsche Intendantin im öffentlich-rechtlichen Rundfunk“ gebe es, womit verwirrenderweise MDR-Intendant Ralf Ludwig gemeint sein muss, „verschwindend geringe Anteile ostdeutscher Chefredakteure bei überregionalen Leitmedien, kaum ostdeutsche Stimmen in den Feuilletons und Kommentarspalten der Republik“.

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