ORFIntime Chats, Macht und Millionen

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„Verstörend, schockierend und inakzeptabel“, nennt Ingrid Thurnher im ORF das, was in den Chats zu lesen sei.
„Verstörend, schockierend und inakzeptabel“, nennt Ingrid Thurnher im ORF das, was in den Chats zu lesen sei. Georges Schneider/IMAGO/photonews.at

Seit dem Rücktritt des ORF-Generaldirektors Roland Weißmann kommt der Sender nicht zur Ruhe. Viele sehen ein „toxisches Arbeitsklima“ und „interne Machtkämpfe“. Interimschefin Ingrid Thurnher soll es nun richten.

Von Verena Mayer, Wien

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Dass an dieser Sitzung im ORF nichts alltäglich ist, zeigt schon das Schild, das neben der roten Tür zum Besprechungsraum aufgestellt wurde. „Sagen, was ist“, steht da, darunter der Hinweis auf eine „neue Meldestelle bei Machtmissbrauch“ und auf einen Leitfaden für den Umgang mit sexueller Belästigung. Das sind dann auch die Themen, mit denen sich der Stiftungsrat, das Kontrollgremium des ORF, am Donnerstagnachmittag befassen musste. Denn was den ORF seit Wochen bewegt, ist nicht etwa der Eurovision Song Contest, den er im Mai ausrichtet, oder die Umstrukturierung, die die österreichische Bundesregierung für den öffentlich-rechtlichen Sender plant. Sondern mutmaßliches Fehlverhalten an allerhöchster Stelle im eigenen Haus.

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ORF
:„Null Toleranz für schlechtes Verhalten“

Der ORF-Generaldirektor Roland Weißmann tritt nach Vorwürfen sexueller Belästigung zurück, die er bestreitet. Der Fall trifft den österreichischen Rundfunk im schlechtesten Moment.

SZ PlusVon Verena Mayer

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