ORF„Null Toleranz für schlechtes Verhalten“

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Roland Weißmann war seit August 2021 Generaldirektor des ORF. Das Foto zeigt ihn nach seiner Wahl 2017 zum Vizefinanzdirektor des öffentlich-rechtlichen Senders.
Roland Weißmann war seit August 2021 Generaldirektor des ORF. Das Foto zeigt ihn nach seiner Wahl 2017 zum Vizefinanzdirektor des öffentlich-rechtlichen Senders. Roland Schlager/picture alliance/dpa/APA

Der ORF-Generaldirektor Roland Weißmann tritt nach Vorwürfen sexueller Belästigung zurück, die er bestreitet. Der Fall trifft den österreichischen Rundfunk im schlechtesten Moment.

Von Verena Mayer, Wien

Dass der Intendant oder Vorsitzende einer öffentlich-rechtlichen Rundfunkanstalt von einem Tag auf den anderen zurücktritt, passiert eher selten. Der Fall des ORF-Generaldirektors Roland Weißmann dürfte aber besonders ungewöhnlich sein. Montagmorgen gab der ORF in einer Presseaussendung bekannt, dass Weißmann mit sofortiger Wirkung zurücktrete. Der Grund: In den vergangenen Tagen habe eine ORF-Mitarbeiterin „Vorwürfe der sexuellen Belästigung erhoben“. Der 57-jährige Weißmann, der eine jahrzehntelange Karriere beim ORF hinter sich hat, weist die Vorwürfe durch seinen Anwalt zurück.

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