Es passiert nicht oft, dass ein Zeitungsartikel einen mit einem leichten Schleudertrauma zurücklässt. Aber FAZ-Redakteur Stephan Löwenstein hat in einem Kommentar in der Mittwochsausgabe des Blattes auf halber Strecke das Steuer dermaßen herumgerissen, dass man sich wünscht, irgendwo hätten wenigstens Warnlampen geleuchtet – idealerweise vielleicht sogar schon bei der Produktion des Kommentars und nicht erst aufseiten des Rezipienten.
DebatteWie war das mit den Vorbildern?
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Ein FAZ-Redakteur findet, dass Orbáns Gesetz zum Verbot von Darstellung gleichgeschlechtlicher Partnerschaften maßlos sei – aber sonst richtig: Kinder müssten vor Homosexualität im öffentlichen Raum geschützt werden. Zum Glück ist der Autor selbst „ganz normal“.
