Deutscher Pop:Ooooleee, oooh weh

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„Mal ins kalte Wasser springen / mein Herz schlägt Usain Bolt / Nur noch Lieblingslieder singen / mein Glas nicht leer, sondern randvoll“: die Band „Revolverheld“. (Foto: Simon Stoeckl/ARD Das Erste)

Der neue Olympiasong für die ARD kommt von „Revolverheld“. Warum hört sich Musik für Sport-Events im Fernsehen so nach KI an?

Von Jakob Biazza

Natürlich sind da direkt die Reflexe. Der Argwohn. Die Mäkelei. Der Hass womöglich sogar. Weil klar, wenn jetzt jemand sagt: Revolverheld haben im Auftrag des öffentlich-rechtlichen Rundfunks das offizielle Lied für die Olympischen Spiele geschrieben, dann hat man ja intuitiv eine sehr genaue Vorstellung davon, wie das klingen wird. Beziehungsweise stimmt „sehr genau“ auch wieder nicht, weil viele Menschen einen Revolverheld-Song wohl mit derselben Intuition auch mal mit einem Lied von Max Giesinger verwechseln dürften, von Fynn Kliemann, von Andreas Bourani, von Matthias Schweighöfer, von Mark Forster. Aber sagen wir so: Auch dann ist man ästhetisch noch auf der richtigen Fährte.

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