ItalienDer Senderchef, der nicht mehr ans Mikro darf

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Paolo Petrecca, 61, arbeitet seit 2001 für das öffentlich-rechtliche Fernsehen. Seine Nähe zur Ministerpräsidentin Giorgia Meloni ist bekannt.
Paolo Petrecca, 61, arbeitet seit 2001 für das öffentlich-rechtliche Fernsehen. Seine Nähe zur Ministerpräsidentin Giorgia Meloni ist bekannt. Maria Laura Antonelli/Avalon/Imago

Paolo Petrecca, Leiter von Rai Sport, kommentierte die Eröffnungsfeier der Olympischen Spiele im Fernsehen. Das war ein solches Desaster, dass sein Vizechef die Abschlussfeier übernimmt – und viele fragen, warum der Boss überhaupt im Amt bleibt.

Von Elisa Britzelmeier

Wenn am Sonntag die Olympischen Spiele in Italien enden, wird die Abschlussfeier live im Fernsehen übertragen, aus der Arena in Verona. Der Chef des öffentlich-rechtlichen Senders Rai Sport, Paolo Petrecca, darf dann allerdings nicht mehr ans Mikrofon. Petrecca war einer der Kommentatoren der Eröffnungsfeier, und er machte dabei dermaßen viele Fehler, dass in Italien tagelang Diskussionen folgten. „Eine Blamage“, befand etwa die Gewerkschaftsvertretung der Rai-Beschäftigten.

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