Österreich:Aus für "Wiener Zeitung"

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Österreich: Die Politik und die Medien in Österreich - das ist ein schwieriges Kapitel: der frühere Kanzler Sebastian Kurz stürzte auch über die Inseratenaffäre, weil Boulevardmedien im Tausch für Werbung aus Steuermitteln geschönte Umfragen abgedruckt haben sollen.

Die Politik und die Medien in Österreich - das ist ein schwieriges Kapitel: der frühere Kanzler Sebastian Kurz stürzte auch über die Inseratenaffäre, weil Boulevardmedien im Tausch für Werbung aus Steuermitteln geschönte Umfragen abgedruckt haben sollen.

(Foto: Alex Halada/AFP)

Die österreichische Regierung stellt ein neues Medienförderungspaket vor. Für große Aufregung aber sorgen andere Entscheidungen.

Von Cathrin Kahlweit

Die österreichische Bundesregierung hat ein heiß diskutiertes Medienförderungspaket vorgelegt. Eigentlich hätte es große Beachtung finden müssen. Denn vor dem Hintergrund üppiger Regierungsinserate für freundlich berichtende Medien, der fragwürdigen Werbung öffentlicher Stellen in parteinahen Blättern, der Bevorteilung von Boulevardmedien bei der Medienförderung und letztlich auch der Ermittlungen gegen Ex-Kanzler Sebastian Kurz und die ÖVP wegen einer "Inseratenaffäre", in der Geld für positive Berichterstattung geflossen sein soll, ist eine grundlegende Reform überfällig. Branchenvertreter, Medienwissenschaftler, die Opposition und Juristen forderten daher: eine Kontrolle staatlicher Werbetätigkeit, mehr Medientransparenz und eine solidere Medienförderung.

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