Kultur bei den Öffentlich-Rechtlichen:Die neue Gründerzeit

Verlassenes Klavier und Mikrofon auf der Buehne in der Komoedie am Kurfuerstendamm im Schiller Theater, Bismarckstrasse,

Erstaunliche Leere: Im Internet wäre noch Platz für öffentlich-rechtliche Kultur.

(Foto: imago images/Raimund Müller)

Immer wenn der öffentlich-rechtliche Rundfunk eine traditionsreiche Kultursendung einstellt, hagelt es offene Briefe. Dabei hätte der Kulturfunk im Netz ganz andere Möglichkeiten.

Von Felix Stephan

Vor ein paar Tagen ist der stellvertretenden Generaldirektorin vom Schweizer Radio und Fernsehen (SRF), Nathalie Wappler, eine Liste übergeben worden, auf der einige prominente Namen standen, unter anderem jene von Herta Müller, Péter Nádas, Jonas Lüscher und Christian Kracht. Den Ärger der Weltliteraten hatte sich Wappler mit der Entscheidung eingehandelt, die Schweizer Literatursendung "52 beste Bücher" einzustellen, in der einmal pro Woche eine Stunde lang über ein herausragendes Buch gesprochen wird.

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