Reform des öffentlich-rechtlichen Rundfunks:Inhalte statt runde Tische

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Reform des öffentlich-rechtlichen Rundfunks: Das "Traumschiff" schippert beständig durchs ZDF-Programm - seit mehr als 30 Jahren. Das Bild zeigt die Besatzung von März 2018 mit Nick Wilder als Schiffsarzt, Barbara Wussow als Hoteldirektorin und Sascha Hehn als Kapitän.

Das "Traumschiff" schippert beständig durchs ZDF-Programm - seit mehr als 30 Jahren. Das Bild zeigt die Besatzung von März 2018 mit Nick Wilder als Schiffsarzt, Barbara Wussow als Hoteldirektorin und Sascha Hehn als Kapitän.

(Foto: Dirk Bartling/picture alliance)

Der öffentlich-rechtliche Rundfunk ist wichtig für die Gesellschaft. Aber wir müssen definieren, was öffentlich-rechtliche Qualität bedeutet.

Gastbeitrag von Carsten Brosda

Skandale und Reformunfähigkeit drohen die Glaubwürdigkeit des öffentlich-rechtlichen Rundfunks dauerhaft zu schädigen. Wer jetzt die viel beschworene Debatte über die Zukunft der Medienwelt will, der darf nicht bloß an andere appellieren, sie zu führen, sondern muss sie selber befeuern: Wir springen zu kurz, wenn wir bloß über runde Tische, Expertenkommissionen oder politische Zuständigkeiten diskutieren. Das lenkt von wesentlichen Fragen ab. Wir brauchen konkrete inhaltliche Vorschläge. Nicht populistisch zu gedeckelten Rundfunkbeiträgen oder zur Abschaffung von Orchestern und Hörfunkwellen. Sondern grundsätzlich: Was erwarten Einzelne und Gesellschaft von den Sendern? Wie soll die Medienlandschaft der Zukunft aussehen? Welche Rolle spielen öffentlich-rechtliche Angebote darin?

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