Ehemaliger US-Präsident Obama soll mit Netflix über eigene Show verhandeln

Barack Obama im indischen Delhi im Dezember 2017.

(Foto: REUTERS)

Das berichtet die "New York Times" - mit ihren 118 Millionen Abonnenten wäre die Streaming-Plattform ein mächtiges Medium für Donald Trumps Vorgänger.

Der ehemalige US-Präsident Barack Obama befindet sich laut einem Bericht der New York Times in fortgeschrittenen Verhandlungen mit Netflix über eine eigene Show. Eine solche Serie könnte ihm über den weltgrößten Streamingdienst und dessen 118 Millionen Abonnenten eine globale Plattform verschaffen, berichtete die Zeitung in der Nacht zum Freitag. Sie beruft sich auf Teilnehmer an den Verhandlungen, die allerdings noch nicht abgeschlossen seien.

Obama wolle mit der geplanten Show nicht direkt auf die Politik seines Nachfolgers Donald Trump reagieren, schreibt die New York Times weiter. Themen könnten allerdings maßgeblich die Felder sein, die Obama auch als Präsident am Herzen gelegen hätten, etwa Gesundheitspolitik, Einwanderung oder das Wahlrecht. Auch seine Frau Michelle Obama solle teilnehmen.

Der Agentur Bloomberg zufolge weigerten sich sowohl Netflix als auch Obama-Sprecher Eric Schultz, den Bericht zu kommentieren.

Die Obamas haben sich nach ihrem Abschied aus dem Weißen Haus öffentlich sehr zurückgehalten. Sie leben zwar weiterhin in Washington, sind dort aber kaum zu sehen. Barack Obamas Präsidentschaft wurde von sozialen Medien ebenso geprägt wie er sie seinerseits zu nutzen wusste. Nach Ansicht der New York Times böte ihm eine Show bei Netflix die perfekte Möglichkeit, im visuellen Zeitalter seine Botschaften weiterhin unterzubringen.

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