Journalismus:Hat die "New York Times" eine Geschichte verhindert?

Lesezeit: 5 min

Journalismus: Die Fleischfabrik in Logansport, Indiana, ist eine von mehr als 120 Produktionsstätten, die Tyson Foods betreibt, einer der weltweit größten Konzerne der Fleischverarbeitungsindustrie.

Die Fleischfabrik in Logansport, Indiana, ist eine von mehr als 120 Produktionsstätten, die Tyson Foods betreibt, einer der weltweit größten Konzerne der Fleischverarbeitungsindustrie.

(Foto: Michael Conroy/AP)

Eine US-Journalistin schreibt für die "New York Times" einen kritischen Kommentar zur Fleischindustrie, der nach einem Anruf aus dem Konzern nicht veröffentlicht wird. Warum?

Von Jürgen Schmieder

Am 1. März, so berichtet es die Journalistin Alice Driver, erhielt sie einen Anruf von Tyson Foods - einem der weltweit größten Konzerne der Fleischverarbeitungsindustrie. Sie hatte eine Stellungnahme erbeten zu den Zuständen in einer Tyson-Fabrik im US-Bundesstaat Arkansas. Mitarbeiter waren am Coronavirus verstorben, andere nach der Behandlung mit horrenden Rechnungen belastet. Drivers Recherchen zufolge waren die Arbeitsbedingungen überaus gefährlich, und obwohl die Verantwortlichen davon gewusst haben sollen, hätten sie kranke Arbeiter ohne Abstandsregeln an die Fließbänder geschickt.

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