„Tatort“ aus BremenStress und Bohnen

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Man sieht es hier nicht so deutlich, aber Liv Moormann (Jasna Fritzi Bauer) schaut in dieser Episode oft etwas freundlicher als sonst aus ihrer Wollmütze raus. Dafür ist alles andere düster.
Man sieht es hier nicht so deutlich, aber Liv Moormann (Jasna Fritzi Bauer) schaut in dieser Episode oft etwas freundlicher als sonst aus ihrer Wollmütze raus. Dafür ist alles andere düster. (Foto: Magdalena Stengel/Radio Bremen)

Der „Tatort“ aus Bremen führt in eine WG aus der Hölle, und irgendwo brennt angeblich eine Seele. Warum sich alle so hassen, weiß kein Mensch, dafür reimt ein Mitbewohner sich was zusammen.

Von Holger Gertz

Mit einem Sprechgesang beginnt der Bremer „Tatort“: „Feuer über Brem’, da ist Feuer über Brem’/brennt in ihrer Seele, doch keiner kann es sehn.“ Schon da stellt sich die Frage: Wie passt das denn zusammen? Ein Flammenmeer, weithin sichtbar über der Stadt, und zugleich verborgen im Inneren einer Person? Ein Gefühl der Unwucht stellt sich bei diesem Rap-Vortrag ein. Und verstärkt sich im Lauf des Films. Denn in der Episode „Wenn man nur einen retten könnte“ von Ziska Riemann (Regie) sowie Christine Otto und Elisabeth Herrmann (Buch) passt nichts zusammen.

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