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Neue Magazine:Ein Stapel Liebe

Einen Blog könne man sich nicht ins Regal stellen, begründet einer die Entscheidung für Print. Titel wie Rosegarden und MC1R setzen auf Papier.

(Foto: Verlag)

Auf der Hamburger Messe Indiecon stellen junge Zeitschriftenmacher ihre Projekte vor. Braucht man ein Heft nur für Rothaarige? Besuch bei Menschen, die aus Ideen Magazine machen.

Von Karoline Meta Beisel

Manchmal braucht es nicht viel, um aus einer spinnerten Idee Realität werden zu lassen. Bei Tristan Rodgers reichten ein paar Bier und vier gute Freunde. Nach einem Konzert des Rappers MC Fitti stand Tristan, 30, rote Haare, röterer Bart, mit Freunden in einer Kneipe auf dem Hamburger Berg. Man alberte herum, man trank, ein Fotoapparat wurde herumgereicht - und dabei fiel Rodgers auf: Alle in der Truppe waren rothaarig. Eigentlich wollte Tristan die Fotos dieses Abends nur zu einem PDF zusammenfassen. Im Sommer 2013 war das. Jetzt, zwei Jahre später, sitzt Rodgers in Hamburg auf einer Bühne und hält MC1R in der Hand, deutsch ausgesprochen: Em-Zeh-Eins-Err, nach dem Genabschnitt, auf dem die roten Haare codiert sind - aus der bierseligen Idee ist ein ganzes Magazin für rothaarige Menschen geworden.

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