Ein schönes Wort, das es leider noch nicht in den allgemeinen Sprachgebrauch geschafft hat, lautet Anemoia. Es stammt aus dem Dictionary of Obscure Sorrows, dem Wörterbuch der verborgenen Wehmut, das der Autor und Filmemacher John Koenig geschrieben hat, um Namen für noch namenlose Emotionen zu finden. Anemoia setzt sich zusammen aus den altgriechischen Wörtern für Wind und Geist und beschreibt ein Gefühl tiefer Nostalgie für eine Zeit, die man selbst nie erlebt hat.
SerieBesser als „Stranger Things“
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Seventies statt Eighties, ein hinreißendes Ensemble von Ü70-Schauspielern, nettere Monster, universellere Themen: Die stimmungsvolle Netflix-Serie „The Boroughs“ ist „Stranger Things“ in der Seniorenvariante.
Von Bernhard Heckler
