Streaming:Netflix streicht Serie von Harry und Meghan

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(Foto: Yui Mok/dpa)

Warum der Streamingdienst Netflix das gemeinsame Projekt "Pearl" beendet.

Prinz Harry, 37, und Herzogin Meghan, 40, sind, was Öffentlichkeitsarbeit angeht, bekanntlich recht rege. Im Juli hatten sie Pläne für die Produktion ihrer ersten Animationsserie namens Pearl bei Netflix bekanntgegeben - doch nun streicht der Streamingdienst das Projekt. Neben Pearl sind auch mehrere andere Animationsserien von den jüngsten Geschäftsentscheidungen betroffen, wie die Deutsche Presse-Agentur am Sonntag von Netflix erfuhr. Zuvor hatte das Branchenportal Deadline.com über die Absage berichtet.

Über seine Stiftung Archewell hatte das Paar 2021 das Projekt mit dem Arbeitstitel Pearl als Serie über die Abenteuer eines zwölfjährigen Mädchens beschrieben, das auf seinem Weg von historisch bedeutsamen Frauen geprägt wird. Meghan war als Schöpferin und ausführende Produzentin an Bord. Zu den Mit-Produzenten zählte David Furnish, Ehemann von Elton John, der zuvor an dem Computer-Animationsfilm Gnomeo und Julia mitwirkte.

Netflix verbucht zudem erstmals sinkende Nutzerzahlen

Neben anderen Projekten wie einem Podcast bei Spotify hatten Harry und die Ex-Schauspielerin Meghan (Suits) 2020 einen Deal mit Netflix über Filme, Serien und Angebote für Kinder verkündet. Weiter geplant ist eine Dokuserie über einen von Harry ins Leben gerufenen Sportwettbewerb für kriegsversehrte Soldaten namens Invictus Games. Sie würden die Zusammenarbeit mit Archewell Productions sehr schätzen und gemeinsam an einer Reihe von Projekten arbeiten, erfuhr die dpa von Netflix.

Der Streaming-Marktführer Netflix hatte zuletzt sinkende Nutzerzahlen verbucht. Zum ersten Mal seit Oktober 2011 war die Zahl der Abonnenten in einem Quartal zurückgegangen, um 200 000, wie das Unternehmen bei der Bekanntgabe der jüngsten Quartalszahlen im April 2022 zugeben musste. Die Netflix-Aktie verlor daraufhin mehr als ein Drittel ihres Wertes. Neben steigendem Konkurrenzdruck wirkten sich auch Folgen des Ukraine-Kriegs auf die Bilanz aus, heißt es von dem Unternehmen.

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