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"Neo Magazin Royale":Böhmermann will mehr

NEO MAGAZIN ROYALE mit Jan Böhmermann; Jan Böhmermann, "Neo Magazin Royale" auf ZDF Neo

"Vielleicht ein bisschen mehr inhaltlich arbeiten." Jan Böhmermann über seine Pläne mit dem "Neo Magazin Royal".

(Foto: Ben Knabe/ZDF)
  • Jan Böhmermann würde es begrüßen, wenn es es pro Woche zwei Ausgaben seines "Neo Magazin Royal" gäbe. Bisher läuft die satirische Late-Night-Show nur ein Mal wöchentlich am Donnerstag und wird am Samstag wiederholt.
  • In einem Interview äußerte sich der Moderator außerdem zu seinen Plänen in Bezug auf die neue Staffel des "Neo Magazin Royal", die kommende Woche anläuft.

Fernsehmoderator Jan Böhmermann strebt eine zweite wöchentliche Ausgabe seines "Neo Magazin Royale" im Kanal ZDF neo bei verlängerter Sendezeit an. "Alles, was wir jetzt aufgebaut haben, ist nicht dafür gedacht, nur einmal die Woche 30 Minuten zu machen", sagte der Entertainer im Interview mit dem Branchendienst dwdl.de.

"Die Frage ist halt, ob das ZDF oder irgendein anderer Sender da Bock drauf hat." Dienstags und donnerstags tagesaktuell zu produzieren, wäre der Wunsch des 34-Jährigen.

Angst um ein Ausbluten der Kreativität hat Jan Böhmermann nicht. "Es geht darum die Dosis zu erhöhen, und nicht den Stoff zu strecken. Zweimal die Woche 45 Minuten, dann müssten wir die Sendungen auch nicht mehr kaputtschneiden auf eine halbe Stunde", sagt der Moderator.

Zu seinen Plänen in Bezug auf die neue Staffel des "Neo Magazin Royale", die nächste Woche startet, sagte Böhmermann zu dwdl.de: "Geil abliefern, nicht müde werden und ZDF neo und das ZDF nach vorne ficken. Und vielleicht ein bisschen mehr inhaltlich arbeiten."

"Eine heilige Pflicht"

Aktuelle Themen lustig fürs Fernsehen aufzubereiten, mache ja sonst bald keiner mehr. "Ich fühle da fast schon so etwas wie eine heilige Pflicht."

Böhmermann hatte seine öffentliche Bekanntheit im März diesen Jahres deutlich gesteigert, nachdem er im "Neo Magazin Royale" behauptet hatte, er habe das Video gefälscht, das in der Talkshow "Günther Jauch" präsentiert worden war, und das den damaligen griechischen Finanzminister Janis Varoufakis mit einem ausgestreckten Mittelfinger zeigt.