Seit Nemo vor einem Jahr den Eurovision Song Contest gewann, seit einem ersten Treffen für ein Porträt ist in Nemos Leben viel passiert. Einiges aber ist auch gleich geblieben, darunter diese fast schon rührende Mischung aus Unpünktlichkeit und Zuverlässigkeit: Nemo kommt zwar häufig zu spät, kündigt die Verzögerung im Tagesablauf aber rechtzeitig und auf die herzlichstmögliche Weise an. Diesmal in London ist es ein Anruf: „Soooooorrrrrryyyyy!“, ruft Nemo ins Telefon, als ich im White Lion – dem Pub, in dem wir verabredet sind – gerade einen Tisch suchen will. „Ich hatte verschlafen, und dann zog sich das Fantreffen in die Länge. Eine halbe Stunde brauche ich noch!“ Vier Stunden Zeit nimmt sich Nemo – mit vollem Namen Nemo Mettler – an diesem Abend Ende März, man merkt, dass Nemo dieses Gespräch wichtig ist. Es geht darum, ein paar Dinge klarzustellen.
Eurovision Song Contest„Mein größter Wunsch war, kein Interview mehr geben zu müssen“
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Nemo wurde durch den Sieg beim Eurovision Song Contest über Nacht weltberühmt. Und dann: Funkstille. Was war los? Eine Begegnung in London.
Interview von Christof Gertsch

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