Fragebogen"Tagesschau" muss man live schauen

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Andrea Lütke ist stellvertretende NDR-Intendantin. Sie kündigt Veränderungen für das digitale Radioprogramm an, das künftig "NDR Schlager" heißen soll.
Andrea Lütke ist stellvertretende NDR-Intendantin. Sie kündigt Veränderungen für das digitale Radioprogramm an, das künftig "NDR Schlager" heißen soll. (Foto: Hendrik Lüders/NDR)

Warum Andrea Lütke stellvertretende NDR-Intendantin werden wollte.

Mit diesem Fragebogen stellt die SZ in loser Folge Menschen vor, die eine neue Funktion in der Medienbranche übernommen haben oder die aus anderen Gründen neugierig machen.

Name und Alter: Andrea Lütke, 54

Job: Direktorin des NDR Landesfunkhauses Niedersachsen und stellvertretende Intendantin des NDR.

Beschreiben Sie in zwei Sätzen, was Sie in Ihrem Job tun. Ganz viel reden: Am liebsten persönlich, aber auch in Telefon- und seit März in besonders vielen Videokonferenzen. Am liebsten mit meinem Team über die crossmediale Transformation in die Zukunft.

Warum wollten Sie diesen Posten? Der NDR hat mich nach meiner (guten!) Zeit in privaten Medien mit offenen Armen aufgenommen, viele Möglichkeiten eröffnet und Entwicklungsperspektiven gegeben. Ich bin wahnsinnig neugierig auf Neues und fordere mich selbst gern.

Wenn Sie etwas ganz anderes geworden wären, was hätte das sein können? Das kann ich gar nicht so klar beantworten. Es gibt vieles, was mich interessiert. Zum Beispiel koche ich gern für viele Leute. Oder ich würde über die Weltmeere schippern. Ich liebe Wasser. Kochen auf dem Schiff - könnte die kontemplative Selbstverwirklichung sein. Vielleicht für später.

Schlafen Sie genug? Seit Corona ja! Die Zahl der Abendtermine ist deutlich kleiner geworden.

Wer oder was inspiriert Sie? Abendliche Touren auf meinem Stand-up-Board, Spaziergänge im Wald, gute Gespräche - Impulse aller Art.

Was machen Sie, wenn Sie nicht arbeiten? Unsere ARD Mediathek und Audiothek durchstöbern - da findet man immer Inspiration. Krimis lesen - ist auch aufregend. Aber am liebsten bin ich in Bewegung - im Wald, auf dem Feld oder auf dem Wasser.

Digitalisierung ist für mich: In vielerlei Hinsicht Veränderung in der Arbeitswelt, die Flexibilität ermöglicht und Zeitersparnis bringt. Aber die Digitalisierung bietet auch ganz neue Plattformen für Hass, Hetze und Extremismus im Internet. Die Auswüchse dessen sind für mich alarmierend.

Wann lesen Sie Zeitung und Zeitschriften in Print, wann digital? Meistens digital - die SZ zum Beispiel am Abend im Bett auf dem Tablet. Als ehemalige Printfrau liebe ich aber auch immer noch eine anständige Zeitung aus Papier und die Druckerschwärze an den Händen.

Fernsehen oder Streaming? Die Tagesschau , wenn es irgendwie geht, live. Da bin ich sehr konservativ. Ansonsten Streaming, bevorzugt natürlich die ARD Mediathek! Wie konnten wir eigentlich jemals ohne?!

Ihre Lieblingsfilmfigur? Victoria Winslow (Helen Mirren in R.E.D.)

Wenn Sie sich bei der Arbeit zeichnen würden, was sähe man auf dem Bild? Etwas Abstraktes - allein, weil ich nicht zeichnen kann. Aber es wäre farbenfroh!

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