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Nacktfotos von Prinz Harry:"Intouch" druckt pikante Prinzenbilder

Auch in Deutschland gibt es den nackten Harry jetzt auf Papier - der Bauer-Verlag hat sich entschieden, die Fotos des britischen Prinzen zu zeigen. Im Gegensatz zur britischen "Sun" druckt "Intouch" auf Magazinpapier, weshalb der royale Hintern in Deutschland glänzt. Unscharf bleiben die Fotos trotzdem.

Als das britische Boulevardblatt Sun sich in der vergangenen Woche dann doch dazu durchrang - natürlich nur unter Berufung auf den aufklärerischen Auftrag der Presse -, seine Leser über des Prinzen nackten Hintern in Kenntnis zu setzen, da beriefen sich die Verantwortlichen inklusive des Verlags-Patriarchen Rupert Murdoch auf die Pressefreiheit. Die sei in England nicht ausreichend gegeben, und der unbekleidete Harry im Blatt setze ein Zeichen gegen diese schlechten Sitten.

Prinz Harry

Jetzt auch in Deutschland: Prinz Harrys Nacktbilder auf Papier.

(Foto: dpa)

An diesem Donnerstag erschien der Thronfolger nun gedruckt auf deutsches Magazinpapier, im bunten People-Heft Intouch - und im Gegensatz zu den Briten wirbt der Bauer Verlag (Bravo) dafür mit einem anderen klassisch journalistischen Wert: mit der Exklusivität. "Riesenstreit wegen der Nackt-Fotos" heißt es auf dem Cover, und dazu in gelb-schwarzen Lettern: "Exklusiv - alle Fotos, alle Infos". In Zeiten, in denen praktisch jeder jedes entblößte Körperteil dank Google im Internet finden kann, ist das ein hübscher Anachronismus.

Veröffentlicht hatte die ziemlich unscharfen Bilder zunächst das Promi-Klatsch-Portal TMZ, der Bauer-Verlag hat seine Bilder nun vom "Rechteinhaber" eingekauft, wie der Verlag auf Anfrage erklärt. Als Quellenangabe für die beiden Nacktbilder werden im Heft TMZ und die Agentur Splash News genannt.

Britische und amerikanische Medien spekulierten, TMZ könnte Splash 15.000 Dollar für die Bilder bezahlt haben. So oder so: Was die internationale Vermarktung anbelangt, dürften Harrys Hoteleskapaden in Las Vegas insgesamt recht einträglich gewesen sein.

Im Gegensatz zur Sun druckt Intouch auf Magazinpapier, was also bedeutet, dass Harrys Hintern in Deutschland glänzt. Der Qualität der offenbar nicht besonders hoch aufgelösten Bilder hilft das bessere Papier allerdings kaum. Besonders scharf ist der Prinz auch in Intouch nicht.

© SZ vom 31.08.2012/feko

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