bedeckt München 15°

Nachruf:Der Kinder-Star

Peter Lustig ist tot, aber für Millionen Zuschauer wohnt er für immer in einem Bauwagen, schaut neugierig durch seine Nickelbrille und erklärt ihnen die Welt.

Zwei Jahre nach seiner Pensionierung kam Peter Lustig 2007 nochmal zu Löwenzahn zurück. Wieder in Latzhose, wieder mit Nickelbrille, wieder mit neugierigem Blick. Es ging um eine Lebenswandelbetrachtungsmaschine, eine jener Lustig-Erfindungen, die deutlich machten, wie man mit ein bisschen Fantasie vor realem Hintergrund herumspielen kann und dabei noch ein bisschen Philosophie im Kinderfernsehen unterbringt. Irgendwann begrüßte Lustig dabei auch wieder den knorrigen Nachbarn Paschulke. Als der ihm für ein nächstes Treffen eine Sahnetorte ankündigte, sagte Lustig: "Ach, das nächste Mal . . . Ich glaube, diese Zeitreise, die wird einmalig bleiben." Damit hatte er leider recht.

SZPlus
SZ-Plus-Abonnenten lesen auch:
Teaser image
Riesenteleskop auf Hawaii
Unruhe auf dem heiligen Berg
Teaser image
Andriching
Teresa ist tot
Teaser image
US-Psychologe im Interview
"Bei Liebeskummer ist Hoffnung nicht hilfreich"
Teaser image
Umweltschutz
Freiwillig werden wir die Erde nicht retten
Teaser image
Bas Kast über Ernährung
"Das Problem ist nicht das Dessert"