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Männermagazin "Playboy":"Wir nehmen den Mann ernst"

Playboy Herausgeber

"Wir beide sind große Playboy-Fans, aber wir sind auch nicht verrückt", sagen Boitin und Karsch.

(Foto: Lea Schmitt, Corinna Beckmann für Kouneli Media)

Myriam Karsch und Florian Boitin haben den deutschen "Playboy" von Burda übernommen. Ein Gespräch mit den neuen Besitzern über Frauen, Nacktheit und Tabus.

Interview von Caspar Busse und Laura Hertreiter

Einige Nacktbilder stehen noch gerahmt im Flur herum, Titelseiten aus 48 Jahren deutscher Playboy -Geschichte. Die Redaktion des Männermagazins ist hier frisch eingezogen, Münchner Altbau mit hohen Decken und poliertem Parkett. Im Büro von Chefredakteur Florian Boitin leuchtet ein Neonbunny, die Whiskybar ist gut bestückt, aber er lässt Kaffee servieren, in Tassen mit der Aufschrift "Hot Content". Dann erklären er und Geschäftspartnerin Myriam Karsch, warum sie dem Burda-Verlag den Playboy abgekauft haben, wer den eigentlich liest und wie sie heute noch Tabus brechen wollen.

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