Eines Morgens Ende der Siebziger wachte Mr. Scorsese auf, blutverschmiert, er hatte starke innere Blutungen infolge unmäßigen Kokainkonsums. Sein Film „New York, New York“ war kürzlich gefloppt, sein Traum, das alte glamouröse Hollywood wiederzubeleben, mit Robert De Niro und Liza Minnelli, hatte sich nicht erfüllt. Zehn Tage verbrachte er auf der Intensivstation, wo man ihn mit Cortison vollpumpte: „Ein Teil von mir wollte nicht mehr leben.“
Dokuserie über Martin ScorseseEin Leben voller Cliffhanger
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Eine Dokuserie lässt sich auf Martin Scorsese als charismatischen Erzähler seiner eigenen Welt ein. Zu erleben ist ein Besessener, der die Gewalt des zerrissenen modernen Amerika direkt in seine Filme packte.
Von Fritz Göttler
