HörspielKunst kommt von Katholizismus

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Eine wilde, abgründige Erzählung des Autors und Regisseurs Werner Fritsch (r.), angesiedelt in der Oberpfalz, aufgenommen im Berliner Tonstudio von Jean Szymczak (Mitte), mit der großartigen Angela Winkler.
Eine wilde, abgründige Erzählung des Autors und Regisseurs Werner Fritsch (r.), angesiedelt in der Oberpfalz, aufgenommen im Berliner Tonstudio von Jean Szymczak (Mitte), mit der großartigen Angela Winkler. Werner Fritsch Filmproduktion

Im Hörspiel „Mixing Memory & Desire II“ führt Werner Fritsch seine akustische Jugenderinnerung fort. Die umständehalber radikal und drastisch ausfällt.

Von Stefan Fischer

Geschichten zu erzählen, die eine stringente Handlung entwickeln, ist etwas, das den Autor, Filmemacher und Regisseur Werner Fritsch eher nicht besonders interessiert. Was er stattdessen meisterhaft tut: Milieus schildern, Zustände so poetisch und gleichzeitig klar skizzieren, dass man sie beim in diesem Fall Hören sinnlich erlebt. Und dadurch etwas begreift von den wirkmächtigen Strukturen, den brutalen Zwängen. Das gilt auch wieder für sein autofiktionales Hörspiel „Mixing Memory & Desire II“ – der erste Teil „Mixing Memory & Desire“ ist 2022 erschienen und noch bei ARD Sounds (vormals ARD Audiothek) zu hören.

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