Öffentlich-rechtlicher RundfunkEinschneidende Maßnahmen

Lesezeit: 2 Min.

Szene aus dem Dresden-Tatort „Nachtschatten“ mit Cornelia Gröschel (li.) als Kommissarin Leonie Winlkler  und Emilie Neumeister
Szene aus dem Dresden-Tatort „Nachtschatten“ mit Cornelia Gröschel (li.) als Kommissarin Leonie Winlkler  und Emilie Neumeister MDR/Steffen Junghans

Der MDR will in den nächsten drei Jahren keinen „Tatort“ und keinen „Polizeiruf“ mehr produzieren. Unter anderem. Begründung: Sparzwang wegen der ausbleibenden Rundfunkgebührerhöhung.

Von Stefan Niggemeier

SZ bei Google bevorzugen

Der Mitteldeutsche Rundfunk (MDR) spart an seinem Programm. Drei Jahre lang will die ARD-Anstalt keine neuen Folgen ihrer Ausgaben der Krimireihen „Tatort“ und „Polizeiruf“ produzieren. Außerdem ist unter anderem geplant, die Social-Media-Aktivitäten um 30 Prozent zu reduzieren, Podcasts mit weniger als 6000 Hörern im Monat einzustellen und bei der Nachrichtensendung „MDR aktuell“ verstärkt auf Inhalte der Landesfunkhäuser in Sachsen, Sachsen-Anhalt und Thüringen zurückzugreifen. Die junge Radiowelle „Sputnik“ soll vom kommenden Jahr an nicht mehr über UKW, sondern nur noch über DAB+ ausgestrahlt werden. Von den Sendereihen „Raus aufs Land“ und „Naturfilm“ soll es von 2028 an keine neuen Folgen mehr geben.

Zur SZ-Startseite

„Tatort“ aus Zürich
:Er bestimmt, was du träumst

Die Ermittlerinnen sind wie verwandelt: Im letzten Fall vor der langen „Tatort“-Sommerpause in der ARD geht es schon wieder um Fahrradkuriere – aber diesmal wird das überraschend gut.

SZ PlusVon Claudia Tieschky

Lesen Sie mehr zum Thema

  • Medizin, Gesundheit & Soziales
  • Tech. Entwicklung & Konstruktion
  • Consulting & Beratung
  • Marketing, PR & Werbung
  • Fahrzeugbau & Zulieferer
  • IT/TK Softwareentwicklung
  • Tech. Management & Projektplanung
  • Vertrieb, Verkauf & Handel
  • Forschung & Entwicklung
Jetzt entdecken

Exklusive Gutscheine für SZ-Abonnenten: