Es war zunächst nicht klar, was genau Jens Spahn auf seinem Ausflug zum republikanischen Parteitag in Milwaukee vergangenen Juli so verzaubert hat. Vielleicht die vom Online-Reiseführer beschworene „traditionelle Braukultur“ der Stadt? Ganz verzückt jedenfalls meldete sich Spahn, stellvertretender Fraktionsvorsitzender der Union, von dort aus: Eine Wiederwahl Trumps, der „außenpolitisch häufig richtig lag“, sei „vielleicht eine Chance“.
„Maybrit Illner“Der deutsche Trump-Versteher
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Moderatorin Maybrit Illner diskutierte von links nach rechts mit Wolfgang Schmidt (Kanzleramtsminister), Jens Spahn (stellvertretender Fraktionsvorsitzender der Union) und Melanie Amann („Spiegel“).
ZDF/Svea PietschmannBei „Maybrit Illner“ kokettiert Jens Spahn ganz offen mit Donald Trump als politischem Vorbild.
Von Thore Rausch
