"Maybrit Illner":"Trump wird die Wahl nicht gewinnen"

"Maybrit Illner": Ex-ZDF-Moderator Claus Kleber liefert den "Game-Changer" in der Talkshow von Maybrit Illner.

Ex-ZDF-Moderator Claus Kleber liefert den "Game-Changer" in der Talkshow von Maybrit Illner.

(Foto: Svea Pietschmann/ZDF)

Bei "Maybrit Illner" diskutiert die Runde, ob Europa auch ohne die USA militärisch klarkommt. Die Antwort lautet: leider nein. Das ist nicht neu, eine These von Claus Kleber ist es dafür sehr wohl. Und am Ende wird es sogar einmal kurz gruselig.

Von Joshua Beer

Das Gute an Talkshow-Stammgästen ist: Man kann sich vor der Sendung schon so ungefähr ausmalen, was sie sagen werden. Durch kluges Auswählen lässt sich damit ein bisschen Dramaturgie vorplanen, Pro und Contra, so etwas. Die erste halbe Stunde "Maybrit Illner" zur Sicherheit Europas krankt aber dann eben genau daran: Alle sagen, was sie immer sagen. FDP-Verteidigungsexpertin Marie-Agnes Strack-Zimmermann etwa wiederholt ihr Mantra, dass Deutschland zwar schon viel für die Ukraine getan habe im Verteidigungskrieg gegen Russland, aber da noch "deutlich mehr" gehe. Beispielsweise endlich die versprochenen Taurus-Marschflugkörper liefern. Was aber auch kein "Game-Changer" in der Ukraine sein wird, wie mehrere in der Runde betonen. Es brauche mehr Diplomatie neben Waffenlieferungen. Und ach ja: Europa muss besser zusammenarbeiten.

Zur SZ-Startseite

SZ Plus"In Zeiten des Umbruchs"
:Selten war Olaf Scholz so gut

Der Bundeskanzler diskutiert in Potsdam mit der Schriftstellerin Juli Zeh. Es geht um den Rechtsruck, die Demokratie und wird zwischendurch sogar lustig.

Lesen Sie mehr zum Thema

Jetzt entdecken

Gutscheine: