"Maybrit Illner":Ein Zwegat würde der Sendung guttun

"Maybrit Illner": Von links: Ricarda Lang, Helge Braun, Maybrit Illner, Christian Dürr, Kristina Dunz, Hermann-Josef Tenhagen.

Von links: Ricarda Lang, Helge Braun, Maybrit Illner, Christian Dürr, Kristina Dunz, Hermann-Josef Tenhagen.

(Foto: ZDF/Svea Pietschmann; ZDF/Svea Pietschmann/ZDF/Svea Pietschmann)

In der Talkrunde zur Haushaltseinigung geht so viel durcheinander, dass man sich als Zuschauer nach einem Schuldnerberater mit Edding und Flipchart sehnt. Fraglich bleibt nicht nur, was die Ampel eigentlich aus dem Heizungsstreit gelernt hat. 

Von Jan Schmidbauer

Dass in Talkshows vieles durcheinandergeht, ist nichts Besonderes, sondern Talkshow-Gesetz. Am Donnerstag gehen die Dinge allerdings schon durcheinander, bevor die letzte Maybrit-Illner-Sendung des Jahres überhaupt angefangen hat. Der Finanzjournalist Hermann-Josef Tenhagen wird vom ZDF als Josef-Hermann Tenhagen angekündigt. Und das Thema der Sendung klingt, als gehe einen das alles gar nichts an. "Einigung in letzter Sekunde - wie teuer wird's fürs Land?", lautet die Frage, die man als sogenannter Verbraucher sofort beantworten möchte: Für das Land wird's nicht teurer, sondern blöderweise für uns alle.

Zur SZ-Startseite

SZ PlusGedankenspiele zur Bundespolitik
:Zurück in die Zukunft

Was wäre, wenn es tatsächlich bald wieder Wahlen gäbe? Friedrich Merz würde sie wohl für die CDU gewinnen. Und dann? Ein kleines Stück politische "What if"-Literatur mit großer Pointe.

Lesen Sie mehr zum Thema

Jetzt entdecken

Gutscheine: