JournalismusQuatsch vom Chef

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Mathias Döpfner lenkt das Unternehmen hinter Medien wie „Bild“ und „Welt“.
Mathias Döpfner lenkt das Unternehmen hinter Medien wie „Bild“ und „Welt“. Sebastian Gollnow/dpa

Mathias Döpfner vom Axel-Springer-Konzern hat einen KI-generierten Kommentar in der „Welt“ veröffentlicht. Ein „Schelmenstreich“ sei das, meint ein Sprecher. Tatsächlich ist es eine Absage an einen Journalismus, der auf eigenem Denken aufbaut.

Von Stefan Niggemeier

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In der vergangenen Woche hat es Mathias Döpfner, der Vorstandsvorsitzende des Medienkonzerns Axel Springer, der Frankfurter Allgemeinen Zeitung mal so richtig gezeigt. Die FAZ hatte einen Gastbeitrag des Thüringer Ministerpräsidenten Mario Voigt gelöscht, weil er wohl mithilfe von künstlicher Intelligenz geschrieben worden war. Die hatte sich offenbar auch, wie es ihre Art ist, Zitate von Wissenschaftlern herbeihalluziniert. „Wir veröffentlichen heute und auch künftig keine Originalbeiträge mit von KI generiertem Text“, stellte das Blatt fest.

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