TV-Kritik zu "Maischberger":Markus Söder, wieder ganz der Alte

TV-Kritik zu "Maischberger": Bayerns Ministerpräsident und CSU-Parteivorsitzender Markus Söder zusammen mit Sandra Maischberger.

Bayerns Ministerpräsident und CSU-Parteivorsitzender Markus Söder zusammen mit Sandra Maischberger.

(Foto: WDR; Oliver Ziebe/obs)

Nach der Demonstration in Erding hat der CSU-Chef seine Attacken auf die Ampel kurz etwas gemäßigt, zu Gast bei Maischberger teilt er wieder voll aus. Beim Thema Kanzlerkandidatur muss man dagegen auf die Zwischentöne hören.

Von Peter Fahrenholz, München

Hätte Sandra Maischberger CSU-Chef Markus Söder vor ein, zwei Wochen in ihre Sendung eingeladen, hätte sie möglicherweise die seltene Chance gehabt, einen etwas kleinlauteren Söder zu erleben. Denn da lag Söders Auftritt bei jener umstrittenen Demonstration in Erding, der für ihn ein ziemliches Fiasko war, erst kurz zurück. Söder war dort kräftig ausgepfiffen worden, während sein Koalitionspartner Hubert Aiwanger von den Freien Wählern frenetischen Jubel geerntet hatte. Und zwar auch für die Äußerung, die Mehrheit im Lande müsse sich die Demokratie zurückholen und denen da oben in Berlin sagen, dass sie "den Arsch offen" hätten.

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