Fernsehen ist eine unmittelbare Form. So unmittelbar, dass manchmal der Eindruck entstehen kann, eine historische Fragestellung verdichte sich in wenigen Sendeminuten – als würden diese noch im Moment des Zuschauens zu einem Stück Zeitgeschichte, zu dem Historiker später zurückkehren. Gestern bei Markus Lanz im ZDF gab es einen solchen Augenblick. Eingeladen war unter anderem der ehemalige Verkehrsminister Volker Wissing, der nach dem Austritt der FDP unter Christian Lindner aus der Ampelregierung seine Partei verließ, aber Verkehrsminister blieb. Er hat also schon einmal seine politischen Grundsätze höher gewichtet als alles andere.
Markus LanzDie Abrechnung des Volker Wissing
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Bei Markus Lanz spricht der ehemalige FDP-Verkehrsminister Volker Wissing über das Ende der Ampelregierung. Es wird eine denkwürdige Sendung.
Von Timo Posselt

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